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12.09.2006

Passiv-Chipsatzkühler-Vergleich



Einführung


Heutzutage reicht es nicht mehr, ein Mainboard ohne Northbridge-Kühler zu betreiben. Denn anders als damals, wird diese extrem heiß und muss daher mindestens mit einem Kühlkörper versehen werden. Doch welcher Northbridge-Kühler ist empfehlenswert? Welchen sollte man kaufen und welchen meiden? All diese Fragen bleiben auf Grund des immer größer werdenden Kühlermarktes unbeantwortet. Ein Grund mehr für uns, hier endlich Klarheit zu schaffen. Wie gut die Kühler im Einzelnen sind, werden wir in den nächsten Seiten herausfinden.


Für den Test stehen uns 13 passive Kühler zur Verfügung:
- NorthQ 3880
- Zalman ZM-NB32K
- Zalman ZM-NB47J
- Zalman ZM-NBF47
- Xilence Northbridge Heatsink
- Coolink Mainboard Silencer
- Cooler Master Pac-P01
- Revoltec Northbridge Freezer
- Thermaltake Thin-Wing
- Thermalright HR-05
- Thermalright HR-05 SLI
- Asus Chipsatz-Kühler
- Noctua NC-U6


Chipsatzkühler



Auch wenn von Anfang an klar ist, dass einige Kühler aufgrund ihres Volumen nicht an die Leistung der anderen Kühler herankommen, werden wir diese trotzdem Vollständigkeit halber mittesten.
Wer sich die Chipsatzkühler mal genauer anschaut, wird bemerken, dass viele der Kühler gleich sind und nur eine andere Farbe (Eloxierung) haben. Hier wurden die Kühler wahrscheinlich einfach umgelabelt, wie es so oft vorkommt in der Computerbranche. Mehr dazu auf den nächsten Seiten.



Testverfahren


Jeder Kühler wird je eine Stunde unter Vollast getestet. Die dabei entstehenden Temperaturen werden mit unserem digitalen 4-Kanal-Thermometer Voltcraft 304/K204 ermittelt. Dazu haben wir den Sensor (Kanal 2) des 304/K204 auf die Rückseite des Mainboards, genau unter den Chipsatz geklebt.
Als Wärmeleitpaste wird nur Zalman's ZM-STG1 verwendet. Kühler, die bereits von Haus aus eine Wärmeleitpaste aufgetragen haben, werden entsprechend bearbeitet. Die Wärmeleitpaste wird entfernt und der Kühlerboden gesäubert.

Wir möchten hier noch mal darauf hinweisen, dass alle gemessenen Werte stark von diversen Faktoren abhängig sind und so bei jedem variieren können. Da unsere Hardware aber immer die Selbe bleibt, ist es möglich einen sehr guten Vergleich anzustellen um den besten Kühler zu ermitteln. Da die Tests sehr zeitintensiv sind, mussten wir sie auf mehrer Tage verteilen. Damit aber der erste Kühler keinen Vorteil hat, da das System am Anfang noch kalt ist, musste unser Testsystem bei jedem Erststart eine 2-Stunden Hitze-Kur durch 3DMark06 über sich ergehen lassen, gefolgt von einer fünfminütigen Pause. So ist sichergestellt, dass bei allen Kühlern die selbe Voraussetzung gegeben ist.

Testrechner:
- AMD Athlon64 X2 3800+ , 2000MHz, Sockel AM2, Windsor, 2x512 kByte
- Asus M2N-E, nForce 570 Ultra
- GeIL 2x512 GB DDR2-800 Kit, GX21GB6400UDC, CL4 4-4-12
- Asus EN7900GT/2DHT/256M
- Samsung SpinPoint S HD161HJ, 160GB, Sata2, 7200 U/h
- Netzteil Fortron Fanless 400W

Als Case benutzen wir unsere Teststation, also ein offenes Gehäuse!
Die CPU ist die einzige Komponente, die einen Lüfter besitzt. Ansonsten sind keine weiteren Lüfter im System!
Damit der Lüfter der CPU die Tests durch seinen Luftstrom nicht beeinträchtigt, haben wir zwischen CPU und Chipsatz eine Trennwand aus Pappe befestigt.


Chipsatzkühler






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